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Vanessa MelinaPsychosoziale Beratung

Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Vanessa Melina – Psychosoziale Beratung · 3098 Köniz / 3008 Bern · +41 79 812 04 83 · info@melina-psychosozialeberatung.ch

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Angebote von Vanessa Melina – Psychosoziale Beratung, 3098 Köniz / 3008 Bern (nachfolgend «Beraterin»), insbesondere für psychosoziale Beratungen und damit zusammenhängende Dienstleistungen. Massgebend ist die zum Zeitpunkt der verbindlichen Terminvereinbarung auf der Website publizierte Fassung, sofern nicht schriftlich etwas Abweichendes vereinbart wurde.

2. Art und Grenzen der Beratung

Die psychosoziale Beratung unterstützt Klient:innen bei persönlichen, familiären, sozialen oder beruflichen Fragestellungen sowie in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Sie erfolgt ressourcen-, lösungs- und prozessorientiert und richtet sich nach dem individuell vereinbarten Beratungsauftrag.

Die psychosoziale Beratung ersetzt keine ärztliche Untersuchung, psychiatrische Behandlung oder Psychotherapie. Es werden keine medizinischen oder psychiatrischen Diagnosen gestellt. Ergibt sich ein entsprechender Abklärungs- oder Behandlungsbedarf, wird empfohlen, eine dafür qualifizierte Fachperson beizuziehen.

Das Beratungsangebot ist nicht für akute Krisen oder Notfallsituationen bestimmt. Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung oder einem medizinischen Notfall sind unverzüglich die zuständigen Notfall- oder Fachstellen zu kontaktieren.

3. Ablehnung oder Beendigung der Beratung

Die Beraterin behält sich das Recht vor, die Aufnahme einer Beratung abzulehnen oder eine bereits begonnene Beratung zu beenden, wenn eine professionelle und verantwortungsvolle Durchführung der Beratung aus fachlichen, persönlichen oder berufsethischen Gründen nicht gewährleistet werden kann.

Dies gilt insbesondere, wenn das Anliegen ausserhalb des eigenen Kompetenz- oder Tätigkeitsbereichs liegt, ein Interessenkonflikt oder eine persönliche Befangenheit besteht, die erforderliche professionelle Distanz oder Vertrauensbasis nicht gegeben ist oder eine andere Fachperson bzw. Fachstelle für das Anliegen geeigneter erscheint.

Soweit es die Umstände zulassen, wird die Entscheidung gegenüber der betroffenen Person transparent kommuniziert. Bei Bedarf kann auf eine geeignete weiterführende Fachperson oder Fachstelle hingewiesen werden.

4. Kostenloses Kennenlerngespräch

Das erste Kennenlerngespräch von ca. 15 Minuten ist kostenlos und unverbindlich. Es dient der kurzen Klärung des Anliegens und der gegenseitigen Einschätzung, ob eine Zusammenarbeit passend erscheint. Daraus entsteht keine Verpflichtung zur Buchung weiterer Beratungen.

5. Vertragsabschluss und AGB

Ein Beratungsvertrag kommt zustande, sobald ein Beratungstermin verbindlich vereinbart oder eine Beratungsleistung ausdrücklich in Auftrag gegeben wird. Die Klient:innen werden vor der verbindlichen Terminvereinbarung auf diese AGB hingewiesen und erhalten die Möglichkeit, diese einzusehen. Bei einer Online-Buchung sind die AGB vor Abschluss der Buchung zugänglich zu machen und deren Geltung ist entsprechend zu bestätigen.

6. Anamnese- und Aufnahmebogen

Nach der verbindlichen Vereinbarung des ersten Beratungstermins erhalten Klient:innen einen Anamnese- und Aufnahmebogen. Dieser dient der fachlichen Vorbereitung des ersten Beratungstermins und ermöglicht der Beraterin, sich vorab einen strukturierten Überblick über das aktuelle Anliegen, die persönliche Situation sowie die für die Beratung relevanten Rahmenbedingungen zu verschaffen.

Der vollständig ausgefüllte Anamnesebogen ist nach Möglichkeit spätestens 48 Stunden vor dem ersten Beratungstermin zurückzusenden. Dies ermöglicht eine angemessene Vorbereitung auf das Erstgespräch.

Wird der erste Beratungstermin kurzfristig vereinbart oder ist eine vorgängige Rücksendung nicht möglich, kann der ausgefüllte Anamnesebogen zum Termin mitgebracht oder vor Ort ausgefüllt werden.

Die im Anamnesebogen erhobenen Angaben werden vertraulich und zweckgebunden behandelt und ausschliesslich im Rahmen der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Beratung bearbeitet. Ergänzend gelten die Bestimmungen der auf der Website publizierten Datenschutzerklärung.

7. Preise und Umfang

Es gelten die zum Zeitpunkt der Terminvereinbarung auf der Website publizierten Preise bzw. individuell schriftlich vereinbarten Konditionen. Sämtliche Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF). Die Sitzungsdauer richtet sich nach dem gebuchten Angebot. Zusätzliche Leistungen werden nur nach vorgängiger Absprache erbracht und gegebenenfalls separat verrechnet.

8. Bezahlung

Das Honorar ist direkt nach dem Beratungstermin vor Ort zu begleichen. Die Bezahlung ist per TWINT oder in bar möglich.

Auf Wunsch kann die Bezahlung auch vorab per Rechnung erfolgen. Wird eine Rechnung gewünscht, ist dies spätestens eine Woche vor dem vereinbarten Termin mitzuteilen.

Bei Online-Beratungen muss die vollständige Bezahlung spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgt sein.

9. Terminabsagen und Terminverschiebungen

Vereinbarte Termine können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenlos per Telefon, SMS oder E-Mail abgesagt oder verschoben werden.

Bei einer Absage oder Terminverschiebung weniger als 24 Stunden vor dem Termin sowie bei Nichterscheinen wird der volle vereinbarte Beratungspreis verrechnet. Diese Regelung wird den Klient:innen vor der verbindlichen Terminvereinbarung zugänglich gemacht.

Muss die Beraterin einen Termin absagen oder verschieben, entstehen hierfür keine Beratungskosten. Bereits bezahlte Beträge für nicht erbrachte Leistungen werden gutgeschrieben oder zurückerstattet.

10. Online-Beratung und technische Störungen

Bei Online-Beratungen sorgen die Klient:innen für eine geeignete, möglichst ungestörte Umgebung, eine stabile Internetverbindung und ein geeignetes Endgerät. Bei technischen Unterbrechungen wird nach Möglichkeit versucht, die Sitzung fortzusetzen oder eine angemessene Ersatzlösung zu vereinbaren. Für technische Störungen ausserhalb des Einflussbereichs der Beraterin kann, soweit gesetzlich zulässig, keine Haftung übernommen werden.

11. Eigenverantwortung und Beratungserfolg

Psychosoziale Beratung ist ein gemeinsamer Prozess. Klient:innen entscheiden eigenverantwortlich, welche Erkenntnisse, Anregungen oder Handlungsmöglichkeiten sie aus der Beratung übernehmen und umsetzen. Ein bestimmter Beratungserfolg oder das Erreichen eines konkreten Ziels kann nicht zugesichert werden.

12. Vertraulichkeit

Die Beraterin verpflichtet sich, sämtliche ihr im Rahmen der Beratung anvertrauten oder bekannt gewordenen persönlichen Informationen streng vertraulich zu behandeln. Dies umfasst insbesondere persönliche, familiäre, soziale und gesundheitliche Angaben, Inhalte und Verlauf der Beratung sowie schriftliche Unterlagen.

Personenbezogene Daten und Beratungsinhalte werden grundsätzlich nur mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person an Dritte weitergegeben. Vorbehalten bleiben gesetzliche Verpflichtungen und rechtlich zulässige Ausnahmesituationen. Bei einer ernsthaften und unmittelbaren Eigen- oder Fremdgefährdung können zum Schutz betroffener Personen geeignete Fach-, Schutz- oder Notfallstellen beigezogen werden.

Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit besteht auch nach Beendigung des Beratungsverhältnisses fort. Im Rahmen von Supervision oder Intervision dürfen Fälle zur fachlichen Qualitätssicherung ausschliesslich in anonymisierter Form besprochen werden, sodass keine Rückschlüsse auf die Identität der Klient:innen möglich sind.

13. Datenschutz und Dokumentation

Für die Vorbereitung, Durchführung und Administration der Beratung werden die hierfür erforderlichen Personendaten bearbeitet. Je nach Inhalt können darunter besonders schützenswerte Personendaten fallen. Es werden nur Daten bearbeitet, die für den jeweiligen Zweck erforderlich und angemessen sind.

Die Klient:innen werden gemäss den gesetzlichen Informationspflichten transparent über die Datenbearbeitung informiert. Nähere Angaben insbesondere zur verantwortlichen Stelle, zu den Bearbeitungszwecken, zu allfälligen Empfänger:innen bzw. Auftragsbearbeiter:innen, zur Aufbewahrung und zu den Rechten der betroffenen Personen enthält die auf der Website publizierte Datenschutzerklärung.

Personendaten und Beratungsunterlagen werden durch angemessene technische und organisatorische Massnahmen vor unbefugtem Zugriff geschützt. Bei der elektronischen Übermittlung sensibler Angaben sind angemessene sichere Kommunikationswege zu verwenden.

Werden auf ausdrücklichen Wunsch der Klient:innen weniger sichere Kommunikationswege genutzt, erfolgt dies erst nach entsprechender Information über die damit verbundenen Risiken.

14. Auskünfte an Angehörige und Dritte

Auskünfte an Angehörige, Arbeitgeber:innen, Schulen, Behörden, Versicherungen oder andere Drittpersonen werden grundsätzlich nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Klient:innen erteilt. Vorbehalten bleiben gesetzliche Verpflichtungen und rechtlich zulässige Ausnahmesituationen.

15. Haftung

Die Beratungsleistungen werden sorgfältig, nach bestem Wissen und innerhalb der vorhandenen fachlichen Kompetenzen erbracht. Ein bestimmter Beratungserfolg wird nicht geschuldet. Für Entscheidungen und Handlungen, welche Klient:innen eigenverantwortlich treffen, wird im gesetzlich zulässigen Umfang keine Haftung übernommen. Zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen bleiben vorbehalten.

16. Aus- und Weiterbildungsstatus / berufsethische Orientierung

Die Beraterin befindet sich in Ausbildung im Bereich psychosoziale Beratung und ist Mitglied in Ausbildung bei der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung (SGfB). Die Beratung orientiert sich an den für die psychosoziale Beratung relevanten berufsethischen Grundsätzen, insbesondere an Achtung der Würde und Selbstbestimmung, Vertraulichkeit, Transparenz, Verantwortlichkeit und professionellen Grenzen.

17. Krankenkasse und Versicherungsleistungen

Die psychosoziale Beratung ist grundsätzlich eine Selbstzahlerleistung. Eine Kostenübernahme durch die Grund- oder Zusatzversicherung wird nicht zugesichert. Klient:innen sind selbst dafür verantwortlich, eine allfällige Kostenbeteiligung vorgängig direkt mit ihrer Versicherung abzuklären.

18. Dauer und Beendigung der Beratung

Dauer und Häufigkeit der Beratung richten sich nach dem individuellen Anliegen und werden gemeinsam abgestimmt. Es besteht keine Verpflichtung zu einer Mindestanzahl von Sitzungen. Die Zusammenarbeit kann von beiden Seiten beendet werden. Für bereits verbindlich vereinbarte Termine gelten die Bestimmungen zu Terminabsagen und Terminverschiebungen.

19. Höhere Gewalt

Kann eine Beratung aufgrund von Krankheit, Unfall, behördlichen Anordnungen, Naturereignissen oder anderen unvorhersehbaren und nicht beeinflussbaren Umständen nicht durchgeführt werden, kann der Termin verschoben oder abgesagt werden. Bereits bezahlte, nicht erbrachte Leistungen werden gutgeschrieben oder zurückerstattet.

20. Änderungen der AGB

Vanessa Melina – Psychosoziale Beratung kann diese AGB für zukünftige Vertragsabschlüsse bei Bedarf anpassen. Für bereits abgeschlossene Vereinbarungen gilt grundsätzlich die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses einbezogene Fassung, soweit nicht eine spätere Änderung ausdrücklich vereinbart wurde oder zwingendes Recht etwas anderes bestimmt.

21. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt schweizerisches Recht. Für Streitigkeiten gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Zwingende Gerichtsstände, insbesondere solche zum Schutz von Konsument:innen, bleiben vorbehalten.

22. Kontakt

Vanessa Melina – Psychosoziale Beratung 3098 Köniz / 3008 Bern Telefon: +41 79 812 04 83 E-Mail: info@melina-psychosozialeberatung.ch Stand: September 2026

Hinweis: Diese AGB sind als praxisbezogene Grundlage nach allgemeinen Vorgaben des Schweizer Vertrags-, Konsumenten- und Datenschutzrechts formuliert. Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung oder verbindliche rechtliche Prüfung.